Mein Kind steht vor der Frage: Abi und was dann? – für Eltern

Ihr Kind steht vor dem Abitur oder hat gerade Abitur gemacht und Sie diskutieren gemeinsam die Frage: Abi und was dann? – Nachfolgend finden Sie dazu ein paar Gedanken darüber, wie sich die Situation in Bezug auf berufliche Entscheidungen aktuell darstellt.

Wert des Abiturs heute?

In Deutschland führen verschiedene Wege zum Abitur. Über das Gymnasium, über die Gesamtschule, über das Berufskolleg (auch Weiterbildungskolleg), aber auch über eine Gemeinschaftsschule kann heute der Weg u. a. zum Abitur führen. Die Vielzahl der Wege zum Abitur steht heute dafür, dass Statistiken die Abiturienten-Anteile bei über 50% ausweisen – vor 25 – 30 Jahren waren es noch 25% (Die WELT). Hart ausgedrückt kann man sagen: es ist heute nichts besonderes mehr, ein Abitur als Schulabschluss vorzuweisen.

Zugleich geht der Anteil der Haupt- und Realschlussabschlüsse zurück. „Früher“ waren diese Abschlüsse prädestiniert, den Zugang zu handwerklichen bzw. kaufmännischen Berufen zu ermöglichen. Dieser Ablauf entfällt heute nahezu. So ergibt es sich, dass bei der Auswahl der Ausbildungsberufe das abgeschlossene Abitur selbstverständlich eine Voraussetzung ist. In manchen kaufmännischen Berufen, wie beispielsweise im Finanzbereich, liegt zeitweise sogar ein NC vor!

Studium / Studienwahl

Mit der Bologna Reform im Jahr 1999 erfolgte eine Umstellung der Studienabschlüsse in Bachelor und Master. Seitdem wurden Jahr für Jahr eine Vielzahl von Spezialisierungen – insbesondere bei den Bachelor-Studiengängen – entwickelt, sodass wir heute bei insgesamt 19.894 Studiengängen stehen (siehe Hochschulkompass Stand: 04.03.2019).

Fazit

Das Abitur ist heute eher ein Standard, als dass es einen privilegierten Hochschulzugang darstellt. Ausnahme bilden die NC Studienfächer. Die hohe Anzahl der Studiengänge in vollzeit und/oder berufsbegleitend stellt sich wie eine Tsunami-Welle für die Abiturienten auf. Die Studienwahl überfordert viele.

Aktuelle Beobachtungen in der Berufswelt

Es gibt zunehmend mehr junge Akademiker, die – wenn sie nach dem Abitur zügig ein Bachelor- und Masterstudium absolviert haben – im Alter von 23, 24 oder 25 Jahren – ohne Berufserfahrung in den Beruf starten und dabei hoffen, dass ihre akademische Qualifikation möglichst sichere und gut bezahlte Jobs nach sich ziehen. Leider ist das oftmals ein Trugschluss.

Stattdessen bemängeln Unternehmen die fehlende Berufserfahrung und das führt dazu, dass junge Akademiker mit Bachelor und Masterabschluss nicht selten zunächst nur in befristeten Jobs landen oder zunächst nur Jahrespraktika angeboten werden.

Empfehlung für betroffene Eltern

Lassen Sie sich nicht unter Zeitdruck nach dem Abitur setzen! Stattdessen sollten Sie:

  1. Zusammen mit Ihrem Kind – trotz Abiturabschluss – auch eine Ausbildung in Erwägung ziehen. Denn: eine abgeschlossene Ausbildung zählt bereits als erste Berufserfahrung. Zudem ist Ihr Kind mit Abschluss der Ausbildung 2 – 3 Jahre älter und kann im Anschluss möglicherweise wesentlich besser Entscheidungen für ein mögliches Bachelor-Studium treffen.
  2. Bei der Wahl des Studienfachs im Bachelor kann es sehr sinnvoll sein, zunächst über ein Grundlagenfach nachzudenken. In Ingenieurwissenschaften, IT, Jura oder beispielsweise BWL werden durch die angebotenen Studienfächer Auswahlmöglichkeiten geschaffen, die später in einem Masterstudium als Studienschwerpunkte ausgewählt und vertieft werden können. Somit wäre das Master-Studium das berufsrichtungsweisende Studium.

Abi und was dann? – Zeit gewinnen!

Sicherlich lässt sich auch „Zeit gewinnen“, indem Ihr Kind zunächst ein freiwilliges soziales Jahr (FSJ), Work & Travel oder eine anderweitig organisierter Reise unternimmt. Die Erfahrungen im Coaching von „Abi und was dann?“ zeigen aber, dass dieses mögliche Auslandsjahr nicht zwangsläufig den beruflichen Entscheidungsprozess vereinfacht bzw. zum Ziel führt.

Die oben skizzierten Abläufe sind beispielhaft. Die Frage, was könnte überhaupt als Studium/Beruf passend für Ihr Kind sein, kommt oftmals hinzu. Heute existieren professionelle Instrumente, mit denen man Neigungen und Denkstile analysieren kann. In Kombination mit langjährigen Berufserfahrungen in verschiedenen Unternehmen und Branchen, sowie Erfahrungen u. a. in der Studienberatung an Hochschulen wurde dazu das Coaching von „Abi und was dann?“ entwickelt. Hinzu kommt die Philosophie „Der Weg ist das Ziel“. Somit kann das Coaching von „Abi und was dann?“ einen individuellen  Studien- und Berufsweg entwickeln, der zu den Neigungen und Fähigkeiten Ihres Kindes passt. Das kann eventuell auf deshalb hilfreich sein, weil ich als externe – neutrale Person – möglicherweise einfacher argumentieren kann als Sie – als Elternteil. Ich freue mich auf Ihre Kontaktaufnahme!

Jan Untiedt

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Studium abgebrochen und was jetzt?

Du hast ein Studium angefangen und nun festgestellt, dass es nicht das Richtige ist bzw. war? – Das ist kein Beinbruch! Wichtig ist nur, dass nun zielgerichtet die nächsten Schritte vorgenommen werden. Zugleich stellen sich aber dennoch Fragen: Welches andere Studium kann ich / soll ich jetzt machen? Eventuell eine Ausbildung anfangen? Was könnte ich sonst noch machen?

Viele Fragen, die einen in so einer Situation beschäftigen und die einen hier und da auch verunsichern. Keiner möchte noch einmal ein Studium beginnen und vielleicht auch dieses abbrechen.

Was also tun, wenn einen all die oben genannten Fragen beschäftigen? Eine Berufsberatung bei der Agentur für Arbeit oder das Berufsinformationszentrum BIZ aufsuchen? – Das könnte ein Weg sein, wenn man schon weiß, was man nun will.

Oder einfach mal einen kostenlosen Berufsberatungstest im Internet machen? – Auch das kann vielleicht helfen. Allerdings dauern diese Tests in der Regel sehr lange und am Ende erhält man eine Auswertung, die so viele allgemeine Jobangebote ausspuckt, dass man wieder nicht viel schlauer ist, als vorher.

Ein andere Ansatz könnte sein, bei sich selbst anzufangen und sich seine persönlichen Fähigkeiten und Neigungen aufzeigen zu lassen, um im Anschluss mit Hilfe eines Coaches die weiteren Schritte anzugehen.

Das Tool zur Neigungs- und Denkstilanalyse, das hier vorgestellt wird, nennt sich Herrmann Brain Dominance Instrument (HBDI). Es wurde vor mehr als 35 Jahren entwickelt und zeigt persönliche Neigungen und Denkhaltungen auf. Denn – die eigenen Stärken zu stärken ist wesentlich einfacher und besser, als seine möglichen Schwächen zu reduzieren.

Das HBDI basiert auf einem Fragebogen (120 Fragen), den man innerhalb von 35 bis 45 Minuten ausfüllen kann. Dieses Instrument stammt aus der Gehirnforschung. Über 2 Mio. Kandidaten haben sich bereits profilieren lassen. Es nennt sich Herrmann Brain Dominance Instrument, wurde in den USA entwickelt und wird bei Unternehmen wie Coca-Cola, IBM, Daimler Chrysler, BMW, Hugo Boss u. ä. in der Mitarbeiterentwicklung- bzw. Mitarbeiterförderung weltweit eingesetzt.
Die Durchführung des Fragebogens kann schriftlich oder onlinebasiert durchgeführt werden. Die Analyse bzw. das Coaching sollte persönlich durchgeführt werden. Es kann aber auch telefonisch, per Skype oder per Webinar erfolgen. Insgesamt dauert der gesamte Prozess ca. 3 – 4 Stunden und kostet 480,- Euro zzgl. MWST pro Person. – Eine Investition, die sich sehr lohnen kann!

Denn, nach dem Coaching mit Hilfe der Denkstil-Analyse und der Profilierung ergibt sich eine Stärkung des Selbstwertgefühls. Auf Basis der persönlichen Neigungen und Denkhaltungen wird dann das Coaching gezielt eingesetzt und der gesamt Coaching-Prozess führt dazu, dass jeder für sich wesentlich motivierter und vor allem zielorientierter den eigenen Berufs- und Karriereweg angehen kann.

Weitere Informationen wie so eine Neigungs- und Denkstilanalyse funktioniert findet man auf www.abi-und-was-dann.info

Eine Dienstleistung der MaCsis United GmbH, Dortmund

Viele Grüße – Jan Untiedt